S-5103 Optimierung von Unternehmensprozessen
auf Basis von PLM-Referenzmodellen
Inhalt
Damit Product Lifecycle Management (PLM) bestmöglich im Unternehmen angewendet werden kann, müssen die beteiligten Prozesse und vor allem deren Durchgängigkeit verbessert werden. Zur IT-seitigen Umsetzung eines unternehmensspezifischen PLM-Konzepts ein PDM-System einzuführen reicht meistens nicht aus. Es muss eine ganzheitliche Sicht auf die Unternehmensprozesse vorhanden sein. Nur so ist es Unternehmen möglich, zusammenhängende Prozesse zu erkennen, zu optimieren und durch geeignete IT-Lösung wie PDM-Systeme zu unterstützen. Eine komfortable Unterstützung bei der Umsetzung dieser Aufgaben bieten hier Methoden der integrierten Unternehmensmodellierung.
Die Unternehmensmodellierung, auch unter dem Begriff Geschäftsprozessmodellierung bekannt, ist eine zentrale Methode für Prozessanalyse und -optimierung sowie für die Konzeption und Dokumentation von Informationssystemen und Abbildung von Organisationsstrukturen. Sie ermöglicht es, komplexe Strukturen und Prozesse übersichtlich darzustellen und auszuwerten.
Ziel des eintägigen Workshops ist es, Teilnehmern das methodische Know-how zu vermitteln und dies anhand von PLM-Referenzmodellen praktisch umzusetzen, sodass die Teilnehmer in der Lage sind, eigenständig Unternehmensmodelle zu erzeugen und zu pflegen.
Themen:
- Bedeutung und Einsatzgebiete der Unternehmensmodellierung
- Neue Ansätze, Methoden und Modellierungstechniken für Unternehmensprozesse
- Vorgehensweise bei der Erstellung eines Unternehmensmodells
- SEEBURGER Business Process Management Tool als Werkzeug zur Unternehmensmodellierung
- Modellieren von PLM-Referenzprozessen in BPMN 1.1 (Business Process Modelling Notation)
- Unterschiedliche Sichten auf ein Unternehmensmodell und deren Integration
- Bewerten von Prozessen, Aufzeigen der Nutzen und Selektion geeigneter Potentiale
- Interaktives Verändern des Referenzprozesses
- Dokumentation von integrierten Unternehmensmodellen (für z. B.: Qualitätsmanagement, PDM-Systeme)
Zielgruppe:
- Mitarbeiter aus dem IT- oder Datenmanagement, die in PLM/PDM-Projekte involviert sind
- Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement, die u. a. für ISO 9000 verantwortlich sind
- Verantwortliche Mitarbeiter aus der Produkt- und Organisationsentwicklung und Konstruktion
- PLM/PDM-Projektleiter, die für Realisierung eines solchen Projektes verantwortlich sind
Vorteile
- Schaffung von standardisierten und dokumentierten Unternehmensabläufen
- Erkennung und Bewertung der mit Prozessen verbundenen Nutzenpotentialen
- Praktischer Umgang mit einem BPM-Tool, das BPMN 1.1 Standard unterstützt
- Vereinfachung der Informationsverarbeitung sowie Optimierung und Strukturierung von Unternehmensprozessen
- Modellierung von Anforderungen an Softwaresysteme
- Unternehmensmodellbasierte Bewertung von Software
- Ableitung der Dokumentation für Qualitätsmanagement
Vorkenntnisse / Voraussetzungen
Keine Vorkenntnisse notwendig
Mindestteilnehmerzahl: 5